24.11.2025

Ein Erbsensuppeessen nach Scharwach-Art

Als Zeremonienmeister Maximilian Esser den Elferrat der Eschweiler Scharwache am letzten Freitag um 20:00 Uhr unter den Klängen des Scharwachmarsches, gespielt durch die Saalkapelle Skyline, in die Delio-Arena führte, war für eine besondere Sessionseröffnung nach Scharwach-Art alles bereitet.

Nach den Begrüßungsworten von Präsident Simon Hendriks, in denen er eine Rede von Scharwächter Max Wibbeling aus dem Jahre 1948 aufgriff, die die ungeheure Kraft des Karnevals gerade in schweren Zeiten zum Ausdruck brachte, folgte mit dem Suppenbericht von Scharwächter Dr. Stefan Wilhelms ein Glanzlicht der politischen Büttenrede.

Gestärkt durch die deftige Erbsensuppe folgte für drei Herren einer der besonderen Momente im Leben eines jeden Scharwächters. Tim Jansen - Rumba, Eric Morsch - Morschinho und Jonas Wintz - Jumibärche erhielten bei der Taufe durch Kommandant David Hendriks und Feldwebel Tom Huppertz ihre Scharwachnamen und den Orden der Aktivitas, Zeichen engster Verbundenheit aller Scharwächter. Parallel wurde allen Scharwächtern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht im Hotel Flatten sein konnten, die Suppe nach Hause gebracht. Eine wichtige und liebgewonnene Tradition.

Nachdem die Indesingers den Saal mit ihren bekannten Melodien zum Kochen gebracht hatten. Stand die traditionelle Ehrung der Jubilare an. Für 50-jährige Treue wurden Dieter Blankenheim, Heinz-Ludwig Kempen und Peter Küpper geehrt. Am 11.11.1960 trat Dr. Friedrich A. Neumann der Gesellschaft bei und wurde heute für diese 65 Jahre mit dem Zinnbecher mit Lorbeerkranz geehrt.

Scharwächter Dr. Christoph Herzog brachte als Steiger den Saal im Anschluss mit scharfer Zunge und viel Gepött zum Lachen.

Dass Freud und Leid oft nah beieinander liegen, haben sicher viele von uns schon erlebt. Um die Freude, die wir Jahr für Jahr erleben dürfen, auch ganz konkret weiterzutragen wird bei den Scharwachveranstaltungen für karitative Zwecke gesammelt. In diesem Jahr werden hierdurch die Eschweiler Tafel, der Kinderschutzbund Eschweiler und der Förderverein HOPE der Onkologie am Krankenhaus Eschweiler unterstützt.

Tief im Herzen aller Scharwächter war am heutigen Tage auch der im April verstorbene Ehrenkommandant Dieter Sawall anwesend, an den an vielen Stellen sehr bewegend erinnert wurde.

Das Erbsensuppeessen der Mutter Scharwache ist bekannt für ein Publikum, dass auch zu später Stunde noch aufmerksam und reaktionsfreudig ist. In diesem Jahr bildete Guido Cantz den krönenden Abschluss einer wunderbaren Veranstaltung, die nach den abschließenden Worten durch Präsident Simon Hendriks definitiv Lust auf mehr macht.

In der Galierie gibt es tolle Impressionen.